Wien

Ziegelwand am Wiener Arsenal. Foto: B. Denscher

BEZAUBERNDE ZIEGEL

Ziegel sind nach wie vor das meistverwendete Baumaterial der Welt, Ziegel begleiten die menschliche Zivilisation von ihren Anfängen an.

Hilde Exner, Illustrationen für ein Tierbilderbuch, publiziert in: Ver sacrum, 1903, 4. Heft

HILDE EXNER – WIENER KUNST UM 1900

Als der Rezensent der „Wiener Zeitung“ im Juni 1919 über die 54. Ausstellung der Wiener Secession berichtete, erwähnte er neben Georg Merkel, Oskar Laske und anderen auch die Skulpturen „der sehr merkwürdigen Hilde Exner“ mit dem Hinweis, dass deren Arbeiten „Anspruch auf genauere Betrachtung“ hätten.

Olga Wisinger-Florian: Frühstück in Karlsbad, 1895. Wikimedia Commons

EIN BESUCH BEI OLGA WISINGER-FLORIAN

Olga Wisinger-Florian (1844–1926) gehörte zu den bedeutendsten bildenden Künstlerinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Im Zuge der intensivierten Bemühungen um eine gendergerechte Kunstgeschichtsschreibung fand ihr Werk in den vergangenen Jahren wieder verstärkte Beachtung.

Niklas Meldemann (Verleger), Hans Sebald Beham (Holzschneider): Rundansicht der Stadt Wien zur Zeit der Ersten Türkenbelagerung 1529/1530, Wien Museum (Ausschnitt)

LEBEN IM MITTELALTER

Wer sich für das Mittelalter und wer sich für Wien interessiert, wird diese Neuerscheinung überaus spannend finden. Peter Csendes und Ferdinand Opll, zwei ausgewiesene Experten ihres Faches, lassen darin rund 700 Jahre europäischer Geschichte lebendig werden.

Wien, Michaelerplatz

IN WIEN VERWEILEN

Diesmal soll davon die Rede sein, dass man auch an den Rändern der Stadt gehen und verweilen kann, dass es möglich ist, in Wien zu bleiben und dennoch 100 Städte zu sehen, und schließlich, wie man bei einem Streifzug 17 literarische Stationen entdecken kann.

DIE WIENER „ZEITUNGSGASSE“

Die Schulerstraße in der Wiener Innenstadt ist ein etwas verstecktes Gässchen. Einst aber war der Straßenzug ein Zentrum des Zeitungswesens.

Aus dem Buch „Wildes Wien“: Brombeeren bei der Otto-Wagner-Kirche am Steinhof

„WILDES WIEN“

Das „wilde Wien“ der Alexandra Maria Rath ist hauptsächlich grün, dazwischen sind Primelgelb, Veilchenlila, Bärlauchblütenweiß und viele andere Farben gestreut. Und: dieses „wilde Wien“ ist immer essbar.

„THE THIRD MAN“ – DER FILM UND DIE STADT

„Man kann sich darüber streiten, was ein filmisches Meisterwerk ist, man ist sich jedoch darüber einig, daß der neue englische Film ‚The Third Man‘ (‚Der dritte Mann‘) in diese Kategorie gehört,“ schrieb der Publizist Alex Natan anlässlich der westdeutschen Erstaufführung des Films im Januar 1950 in der Wochenzeitschrift „Die Zeit“.

Illustration aus dem Buch Geheime Pfade. Durchhäuser, Hinterhöfe und versteckte Gassln in Wien. Foto: Charlotte Schwarz.

DURCH WIEN GEHEN

Die kleinen Gassen und die großen Straßen, das gegenwärtige, das vergangene und das literarische Wien sind die Inhalte von Büchern, die sowohl für Wien-Touristen gedacht sind als auch den Einwohnern dieser Stadt Wissens- und Nachdenkenswertes bieten.

KEIN ARMENGRAB FÜR MOZART

Der Tod bekannter Persönlichkeiten ist oft Anlass für die Entstehung geheimnisvoller, skurriler oder rührseliger Geschichten. Die Nachwelt will anscheinend kein „gewöhnliches Sterben“ der Prominenten akzeptieren. Gleich mehrere Legenden ranken sich um den Tod des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.

Ernst Oppler, Karneval-Walzer (Ausschnitt).

VON HOFOPERN-SOIRÉEN UND MASKEN-REDOUTEN

Ein Blick zurück – auf den ersten Wiener Opernball. Die Veranstaltung, die am 11. Dezember 1877 im damals noch recht neuen, 1869 eröffneten Opernhaus an der Ringstraße stattfand, hieß offiziell „Hofopern-Soirée“

Ausschnitt aus Plakat, Wien, um 1905

WIENER SCHNITZEL UND COSTOLETTA ALLA MILANESE

Das Schnitzel, jener Inbegriff der Wiener Küche, komme eigentlich – so wird oft erzählt – aus Italien. Es sei eigentlich eine „Costoletta alla milanese“, ein Mailänder Kotelett. Klingt gut – ist aber falsch.

Herbstliches Wien. Foto K. Holzer

OSKAR AICHINGERS WIENER REISEBUCH

Oskar Aichinger ist Musiker mit einer gewissen Affinität zur Literatur. Und so hat er sich eines Tages hingesetzt und begonnen davon zu schreiben, wie er Wien auf abertausenden Wegen durchstreift, von einer „Art Ausflug, ohne die Stadt verlassen zu müssen, einer Fahrt ins Blaue für ein paar Stunden mitten in der Stadt“.

Die Strudlhofstiege. Alle Fotos: Konrad Holzer

ARCHITEKTUR UND LITERARISCHE AURA

Unter den vielen Treppenanlagen Wiens ist die Strudlhofstiege wohl eine der ruhigsten. Das war schon von Beginn an so. Bei der Eröffnung am 29. November 1910 lag Wien unter einer Matsch- und Schneedecke, wie man auf einer Tafel in dem an die Stiege angrenzenden Hotel Palais Strudlhof lesen kann. Erst ein Jahr nach der Eröffnung der Treppenanlage erschien in der „Wiener Zeitung“ ein längerer Artikel über „dieses Kleinod der Baukunst“.

Die Themen der Flaneurin: