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FRANKENSTEIN IN INGOLSTADT

Der Roman vom Wissenschaftler Frankenstein und dem von ihm geschaffenen Monster ist eine der berühmtesten Horrorgeschichten der Weltliteratur. Warum aber wählte die Autorin, Mary Shelley, das bayerische Ingolstadt als jenen Ort, an dem Frankenstein sein unheilvolles Experiment durchführt?

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DER GÄRTNER IM NOVEMBER

In humorvoller und oft auch ironischer Weise beschrieb der tschechische Schriftsteller Karel Čapek in seinem Buch „Das Jahr des Gärtners“ die vielfältigen Tätigkeiten, die passionierte Hobby-Gärtner auf sich nehmen, um es ringsum entsprechend blühen und grünen zu lassen. Das Werk, für das Karel Čapeks Bruder Josef Čapek die Illustrationen schuf, erschien erstmals 1929 und wurde, übersetzt in zahlreiche Sprachen, zum – Evergreen.

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Werbeplakat (Ausschnitt) für die Berliner Modezeitschrift „Elegante Welt“, gestaltet von Hans Rudi Erdt (1913).

MODESTADT BERLIN

Schon längst hat die Unterhaltungsindustrie das Berlin der 1920er Jahre in mehr oder weniger opulenten, farbenfrohen Filmen, Musicals und Fernsehserien entdeckt. Kaum jemand aber spricht von der Eleganz der Berliner Modedesigner jener Zeit.
Abb.: Plakat (Ausschnitt) für die Berliner Modezeitschrift „Elegante Welt“, gestaltet 1913 von Hans Rudi Erdt.

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Thomas Hosmer Shepherd: London, Leadenhall Street. 1837

WIEDERGELESEN: DAVID COPPERFIELD

Einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur ist wieder einmal ins Deutsche übersetzt worden: „David Copperfield“ von Charles Dickens. Melanie Walz, mit einschlägigen Preisen ausgezeichnet, verfertigte diese zwanzigste Übersetzung. Die erste kam nahezu zeitgleich mit dem 1849/1850 veröffentlichten englischen Original heraus.

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HANS CHRISTIAN ANDERSEN ZU GAST BEI CHARLES DICKENS

„Hans Andersen slept in this room for five weeks – which seemed to the family AGES!”. Diese Notiz brachte Charles Dickens im Gästezimmer seines Landhauses an, wo Hans Christian Andersen im Sommer 1857 fünf Wochen zu Gast gewesen war. Der Besuch des dänischen Märchendichters, den Dickensʼ Tochter als einen „knochigen Langweiler“ beschrieb, schien der Familie eine Ewigkeit zu dauern – und er war das Ende einer Dichterfreundschaft.

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JOSEPH ROTH: KONZERT IM VOLKSGARTEN

Wenn die Instrumente laut wurden, die Trommeln zu wirbeln begannen oder gar die Pauken zu dröhnen, so war es, als rauschten auch die Bäume stärker und als hätten die heftigen Arme des Herrn Kapellmeisters nicht nur den Musikern zu gebieten, sondern auch den Blättern. Wenn aber plötzlich ein Flötensolo den Sturm unterbrach, so klang es in diesem Garten nicht wie die Stimme eines Instruments, sondern wie eine Pause, die singt.

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Louis Dubois: Les Cigognes (Die Störche). 1858. (Wikimedia Commons/JoJan)

STÖRCHE

Störche sind Frühlingsboten und Glücksbringer, insbesondere den Weißstorch lieben wir. Denn er ist „ein schönes, wohlgestaltetes Tier mit einer strengen, dafür aber geradezu klassischen Farbwahl: weiß, schwarz, rot“– so schreibt Johannes Zeilinger gleich zu Beginn seines im Verlag Matthes & Seitz erschienenen Bandes „Störche. Ein Portrait“.

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Ausschnitt aus dem Buchcover

WIEDERGELESEN: SHANGRI-LA

Im Jahr 1933 veröffentlichte der britische Schriftsteller James Hilton den Roman „Lost Horizon“. Darin beschreibt er die Erlebnisse von vier Menschen in einer abgelegenen tibetischen Region, die er Shangri-La nannte. Das Werk wurde zum Welterfolg – und das wohlklingende Wort Shangri-La zum Synonym für ein Paradies auf Erden.

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RUSS HODGE: LEBENSKÜNSTLER

Es ist durchaus nicht einfach, Forschungsergebnisse für eine breitere Öffentlichkeit darzustellen, ohne dabei wissenschaftliche Inhalte zu verwässern. Und daher gibt es dafür einen neuen Typus von Vermittlern – wie zum Beispiel Russ Hodge. Er ist als Wissenschaftsautor und Kommunikationstrainer am Max Delbrück Center für Molekularmedizin in Berlin tätig und hat die Aufgabe, Forschungsinhalte in spannende Geschichten zu übersetzen.

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Eule

DIE WEISHEIT DER EULEN

Eulen üben seit jeher eine ganz besondere Faszination auf die Menschen aus. Sie finden sich in urzeitlichen Höhlenmalereien ebenso wie in den ägyptischen Hieroglyphen, in manchen alten Kulturen wurden sie als Gottheiten verehrt und sie sind bis heute ein immer wiederkehrendes Motiv in der bildenden Kunst.

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Die Bark Europa, das Schiff auf dem der Autor in die Antarktis reiste, vor Anker in der Paradise Bay (Abb. aus dem Buch „Niemandsland“, Foto © Sarah Gerats)

EINE ANTARKTISCHE ENTDECKUNGSREISE

Der Niederländer Adwin de Kluyver, geboren 1968, promovierte als Historiker über die Kulturgeschichte der Polreisen und des Heldentums. Das hat er nun auch zum Thema seines Buches „Niemandsland. Eine antarktische Entdeckungsreise“ gemacht. Es ist ein Werk, in dem die Geschichte von Antarktika anhand historischer Schlüsselfiguren skizziert wird.

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Motiv aus einem Plakat von Dudley Hardy, ca. 1895

AUF DAS FAHRRAD GEKOMMEN…

Drei Freunde, Engländer, unternehmen in den 1890er Jahren eine Radtour durch Deutschland und haben dabei eine Reihe von – durchwegs humorvollen – Erlebnissen. Das ist, kurz gefasst, der Inhalt des 1900 erschienenen Romans „Three Men on the Bummel“ des britischen Schriftstellers Jerome K. Jerome.

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Ausschnitt aus dem Cover des Buches: Johanna und Thomas Ruzicka, Wanderbares Weinviertel. Edition Winkler-Hermaden, Schleinbach 2024.

WANDERBARES WEINVIERTEL

Der Name sagt es bereits: Das Weinviertel ist vor allem für den Wein berühmt. Bekannt ist es auch als eine Region, die aufgrund des sanft-hügeligen Landschaftscharakters sehr gute Bedingungen fürs Radfahren bietet. Relativ unbekannt hingegen ist, dass es sich hier auch hervorragend wandern lässt.

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