WIEDERGELESEN: „ZWISCHEN NEUN UND NEUN“ VON LEO PERUTZ
Leo Perutz war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein erster ganz großer Erfolg war „Zwischen neun und neun“, ein ebenso spannender wie unterhaltsamer Wiener Großstadtroman.
GELESEN UND WIEDERGELESEN
DER NEUE ROMANTISCHE GARTEN
Der Band „Der neue romantische Garten“, ausgezeichnet mit dem „European Garden Book Award 2026“, bringt Garten-Inspirationen aus England.
MONATSBILD JUNI
„Mein Atelier im Juni“ heißt dieses 1910 entstandene Gemälde der belgischen Malerin Anna de Weert (1867-1950). Diese gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des postimpressionistischen „Belgischen Luminismus“ und war, gemeinsam mit ihrem Lehrer Emile Claus, Mitbegründerin der Kunstgruppe „Vie et Lumière“.
UNTERWEGS
MARSEILLE
Die zweitgrößte Stadt Frankreichs wartet mit dem ganz besonderen Charme des Südens auf und liegt noch dazu am Meer. Erste Eindrücke überwältigen, sei es der alte Hafen, das Viertel Le Panier oder die futuristische Façade Maritime.
BRAUTSUPPE UND BILLARD IM KAFFEEHAUS
Marmortischchen, Thonetstühle, Zeitungstische und insgesamt ein historistischer Ausstattungsstil – das sei, laut UNESCO-Kulturerbeverzeichnis, typisch für das Wiener Kaffeehaus. Einst gehörte unbedingt auch ein Billardtisch dazu.
AUF DEN HUND GEKOMMEN
Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund.
EINE DER SCHÖNSTEN BIBLIOTHEKEN DER WELT
Wenn es um die schönsten Bibliotheken geht, ob in Europa oder auch weltweit, dann ist jene im Kloster Wiblingen häufig in den Top-Listen zu finden.
BRIEFE SCHREIBEN
Der handgeschriebene Brief ist im digitalen Zeitalter zur Seltenheit geworden. Über Jahrhunderte aber war er das wichtigste Medium schriftlicher Kommunikation. Seinen einst so hohen Stellenwert dokumentieren auch die vielen Gemälde, in denen Menschen, die Briefe schreiben oder lesen, zu sehen sind.
CANALETTO & BELLOTTO
Leuchtende Klarheit und theatralisches Flair, das ist es, was die Schönheit der Gemälde der beiden Maler Canaletto und Bellotto ausmacht: „Die Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert sind mehr als nur unmittelbare, nahezu fotografische Abbilder der Realität, es sind sorgfältig konstruierte Bildschöpfungen“, schreibt dazu Mateusz Mayer, Kurator der aktuellen Ausstellung des Wiener Kunsthistorischen Museums.
DAS WILDE EUROPA
Mit einem emphatischen Vorwort leitet der französische Biologe Gilles Boeuf den Band „Das wilde Europa“ ein: In Europa gebe es eine ganze Reihe von „bemerkenswerten Naturschutzgebieten“, die es zu schützen und zu respektieren gelte, da sie „für unser Überleben unerlässlich sind“.
CHARLOTTE ANDRI-HAMPEL: „UNSTREITIG EIN EMINENTES TALENT“
„Es ist lohnend, bei einem Gange durch die Stadt sich einmal nur die Rauchfänge anzusehen. Ihre Mannigfaltigkeit ist überraschend.“ So leitete die Malerin und Grafikerin Charlotte Andri-Hampel jenen originellen Beitrag ein, den sie im September 1900 in „Ver sacrum“, der Zeitschrift der Wiener Secession, publizierte.
Die Themen der Flaneurin: