MACHT, GELD UND CLIQUENWESEN

Lydia Welti-Escher, porträtiert von Karl Stauffer-Bern (Ausschnitt).

„Du wolltest Dich hier als Apostel der Frauenemancipation aufspielen u. solche Deutungen sind zu vermeiden“ – das wurde der Schweizer Mäzenin Lydia Welti-Escher von Seiten ihres Ex-Mannes Friedrich Emil Welti beschieden, als sie plante, mit der von ihr 1890 initiierten Kunststiftung vor allem auch das Schaffen von Frauen zu fördern.

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STEFAN ZWEIG ÜBER HANDSCHRIFTEN

Jan Stolker (1724–1785): Schreibender junger Mann an einem Fenster (Rijksmuseum Amsterdam).

„Wenn ich versuche, zu Ihnen über die Schönheit und den Sinn der Autographen zu sprechen, so ist die Ursache, daß weder der Sinn noch die Schönheit dieser geheimnisvollen Kostbarkeiten klar zutage liegt. Bei anderen künstlerischen Gegenständen ist der Sinn gleichsam offen aufgeschlagen, die Schönheit kommt dem Blick unbeschworen entgegen.“

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