VERSCHWUNDENE BERUFE

Der Böttcher. Aus: „Was willst du werden“, um 1880

Was ist ein „Schopper“, womit handelt ein „Planetenverkäufer“ und was macht ein „Fischbeinreißer“? Die Antwort auf diese Fragen gibt Rudi Palla in seinem Buch „Verschwundene Arbeit. Das Buch der untergegangenen Berufe“. Schopper wurden früher im süddeutschen Sprachraum jene Schiffsbauer genannt, die Lastschiffe für den Gütertransport auf den Flüssen herstellten. Der Name leitete sich vom Abdichten des Schiffsrumpfes her. Denn dabei wurden die Fugen zwischen den Brettern mit trockenem Moos verstopft oder, wie es damals hieß, „verschoppt“.

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MÜNCHHAUSENS VATER

Illustration zu „Münchhausen“ von August von Wille (Ausschnitt)

Er war einer der populärsten Dichter seiner Zeit – und eine schillernde Persönlichkeit, ein Mann, der einiges Aufsehen hervorrief. Da war zuallererst jene „Ehe zu dritt“, die ihm den Vorwurf der Morallosigkeit einbrachte. Dann der Widerwille und die Nachlässigkeit, mit denen er, der gelernte Jurist, seinen „Brotberuf“ als Amtmann ausübte. Mit Geld konnte er nicht umgehen, er war dem Lotteriespiel ergeben und für die vielen Schulden, die er allenthalben anhäufte, ebenso berüchtigt wie für jene Lust an unflätigem Wortschatz, die er in seinen Briefen auslebte.

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WEITERE BEITRÄGE






ZUGEKNÖPFT

Jene Weste, die sich einst der französische König Ludwig XIV. anfertigen ließ, muss wohl ein beachtliches Gewicht gehabt haben. Denn immerhin war sie…