MALEN IM FREIEN

Claude Monet: „Seerosen“ (Ausschnitt)

Zu den Attraktionen der Pariser Weltausstellung von 1889 gehörten der Eiffelturm – und eine neue Pflanzensorte: Es waren Seerosen, deren Farbenspektrum von verschiedenen Gelbtönen über zartes Rosa und kräftiges Rot bis zu samtig-tiefem Violett reichte. Zuvor hatte man in Europa nur weiße Seerosen gekannt. Es war der französische Gärtner Joseph Bory Latour-Marliac, dem es gelungen war, die farbenprächtigen Pflanzen, die überdies auch winterfest waren, zu züchten.

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GUNTER DAMISCH

Gunter Damisch: Graulochpilzcollage (Ausschnitt), Foto: Günter König

Der österreichische Maler und Plastiker Gunter Damisch gehörte zu den sogenannten „Neuen Wilden“, also zu jener Gruppe von Künstlern, die seit Ende der 1970er Jahre hauptsächlich in Deutschland und Österreich tätig waren und sind. Die stilistischen Kennzeichen sind großformatige Bilder, gezielte Formlosigkeit, eine kräftige, fast aggressive Farbigkeit, die teilweise Rückkehr zur Gegenständlichkeit und generell die radikale Ausschöpfung malerischer Möglichkeiten.

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VON PROZENTEN UND DIAGRAMMEN

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