AUF DEN HUND GEKOMMEN

Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund.

SO EIN THEATER!

CANALETTO & BELLOTTO

Zwei Mal Venedig: links gemalt von Bellotto, rechts von Canaletto
Zwei Mal Venedig: links gemalt von Bellotto, rechts von Canaletto

Leuchtende Klarheit und theatralisches Flair, das ist es, was die Schönheit der Gemälde der beiden Maler Canaletto und Bellotto ausmacht: „Die Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert sind mehr als nur unmittelbare, nahezu fotografische Abbilder der Realität, es sind sorgfältig konstruierte Bildschöpfungen“, schreibt dazu Mateusz Mayer, Kurator der aktuellen Ausstellung des Wiener Kunsthistorischen Museums.

BESUCH IM EIERMUSEUM

Rund 4.000 kunstvoll verzierte Eier umfasst jene Sammlung, die der Bildhauer Wander Bertoni über Jahrzehnte aufbaute und für die er in Winden am See im Burgenland ein eigenes Museum errichten ließ.

Detail aus dem Eiermuseum in Winden am See, © Archiv Bertoni
Paul César Helleu (1859–1927), Der Brief (1880)

BRIEFE SCHREIBEN

Der handgeschriebene Brief ist im digitalen Zeitalter zur Seltenheit geworden. Über Jahrhunderte aber war er das wichtigste Medium schriftlicher Kommunikation. Seinen einst so hohen Stellenwert dokumentieren auch die vielen Gemälde, in denen Menschen, die Briefe schreiben oder lesen, zu sehen sind.

MONATSBILD APRIL

Der April tut – sprichwörtlich – „was er will“. Gemünzt ist dies auf die häufigen Wetterkapriolen in diesem Monat. Auch in der bildenden Kunst ist dies ein relativ häufiges Thema, wobei das „Aprilwetter“ oft mit heftigem Regen assoziiert wird. So etwa in der Grafik „April Showers“, die der amerikanische Maler und Illustrator Winslow Homer (1836–1910) für die Ausgabe vom 2. April 1859 des New Yorker Magazins „Harper’s Weekly“ schuf.

CHARLOTTE ANDRI-HAMPEL: „UNSTREITIG EIN EMINENTES TALENT“

„Es ist lohnend, bei einem Gange durch die Stadt sich einmal nur die Rauchfänge anzusehen. Ihre Mannigfaltigkeit ist überraschend.“ So leitete die Malerin und Grafikerin Charlotte Andri-Hampel jenen originellen Beitrag ein, den sie im September 1900 in „Ver sacrum“, der Zeitschrift der Wiener Secession, publizierte.

DAS WILDE EUROPA

Mit einem emphatischen Vorwort leitet der französische Biologe Gilles Boeuf den Band „Das wilde Europa“ ein: In Europa gebe es eine ganze Reihe von „bemerkenswerten Naturschutzgebieten“, die es zu schützen und zu respektieren gelte, da sie „für unser Überleben unerlässlich sind“.

„WUTHERING HEIGHTS“ UND EMILY BRONTË

Drei Frauen schrieben im beginnenden neunzehnten Jahrhundert in England Weltliteratur. Emily Brontë, Autorin des vor Kurzem als Film herausgekommenen Romans „Wuthering Heights“, ist eine von ihnen.

DER SPRINGENDE PUNKT

Man findet ihn in Reden und Debatten, in Meldungen und Erörterungen, überall dort, wo es um etwas besonders Wichtiges geht. „Der springende Punkt bei der Sache ist, dass …“, heißt es da oft. Aber warum springt der Punkt?

VON AMEISE BIS ZAUNKÖNIG

FÜCHSE: SCHEU UND SCHLAU

Foto: © Peter Trimming, Wikimedia Commons

WIEN – EINE STADT VERÄNDERT SICH

Der Untertitel des Buches „Wien – Eine Stadt verändert sich“ lautet „Die Donaumetropole und ihre Baustellen“ und gibt damit schon die Richtung der Veränderung vor. Gleich in ihrer Einleitung verweisen die Autoren darauf, dass wir es bei der Baustelle mit einem Bild des Wandels zu tun haben.

Bildmontage unter Verwendung des Aquarells „Ballonfahrt über Wien“ von Jakob Alt (Wien Museum CC BY 4.0) und der Grafik „Figure de la Barque inventée en 1709 par Laurent de Gusman“ (gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France)

MISSGLÜCKTE LANDUNG AUF DEM STEPHANSDOM?

Die Sache sorgte für Aufsehen: Eine plötzliche Windböe habe, so hieß es, ein Luftschiff beim Landeanflug in Wien gegen den Stephansdom getrieben. Dort habe es sich im Turm verfangen, von wo sich der Aeronaut nur mit Mühe herunterretten konnte. Doch war es wirklich so gewesen?

Die Themen der Flaneurin:
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