DIE MÜNCHNER MODEBIBLIOTHEK

Das Münchner Stadtmuseum ist derzeit wegen eines umfassenden Umbaus geschlossen und wird voraussichtlich erst im Jahr 2031 wieder eröffnet.  Spannende Einblicke in die umfangreichen Bestände des Museums sind aber dennoch über die „Sammlung online“ möglich. Ein besonders interessanter Bereich ist die von der Mode-Sammlerin Hermine Viktoria von Parish (1881-1966) begründete „Von Parish Kostümbibliothek“.  Diese ist nicht nur eine der vielfältigsten Sammlungen des Münchner Stadtmuseums, sondern sie zählt auch international zu den bedeutendsten Spezialbibliotheken für Kostümgeschichte. Ein wesentlicher Teilbereich ist die Zeitschriftensammlung mit 2.000 Bänden und 40.000 Einzelheften.
Münchner Stadtmuseum Sammlung Online

Abbildungen von links nach rechts: Wiener Mode, 13. Jg., H. 14, Wien 1900 / Die elegante Wienerin, Nr. 25, Sommer, Wien 1935 / Iris, Nr. 55, Winter, Wien 1949 (alle Fotos: Fotos: Münchner Stadtmuseum, Patricia Fliegauf).

Angelika Kauffmann, Selbstporträt (Ausschnitt), 1784

VERRÜCKT NACH ANGELIKA

„The whole world is Angelicamad“, meinte einmal ein englischer Zeitgenosse über Angelika Kauffmann. Tatsächlich war Kauffmann (1741–1807), die berühmteste und erfolgreichste Malerin ihrer Zeit.

MUSIKALISCHES

Dampf-Indikator – „ein Leistungsausweis für die Dampfmaschine“. Skizze von Gerd Folkers. Abbildung zur Verfügung gestellt vom Chronos Verlag

SELTSAME INSTRUMENTE ZUR VERMESSUNG DER WELT

Was haben ein Fass Rotwein, ein Dom, das Blau des Himmels, ein Fischernetz, Tornadohühner, ein Maßband für schüchterne Verliebte und das Gelbe vom Eidotter gemeinsam? In vieler Hinsicht sicher gar nichts. Und dann aber doch, denn man kann sie alle genauer bestimmen, man kann sie vermessen. Warum aber sollte jemand dies tun wollen?

WARUM FREUT SICH DER SCHNEEKÖNIG?

Die Redensart wird gerne verwendet: „Sich freuen wie ein Schneekönig“.
Doch wer ist dieser Schneekönig? Und warum freut er sich so sehr?

Abb.: iStock by Getty Images/lilkar
Georg Emanuel Opiz: Der Eislaufplatz beim Stubentor (1805)

EISLAUF: „DIESE GENUSSVOLLE, STÄRKENDE UND EDLE KUNST“

„Eine Unzahl von Schlittschuhläufern, jung und alt, gering und vornehm, (…) alles bunt und quer durcheinander, des Sonntags gleich nach Tische. Ringsum auf dem Eise selbst, an des Hafens Rändern, oben auf der Brücke: alles voll Zuschauer, denn es war ein amüsantes Schauspiel“. So beschrieb der Schriftsteller Franz Gräffer jenes bunte Treiben auf dem Eislaufplatz beim Wiener Stubentor, das der Maler Georg Emanuel Opiz 1805 in sehr ähnlicher Weise in einem Bild festgehalten hatte.

EINE VERTEIDIGUNG DER DETEKTIVGESCHICHTEN

Mit dem „Father Brown“, jenem originellen Pfarrer, der jeden noch so verzwickten Kriminalfall aufzuklären versteht, schuf Gilbert Keith Chesterton eine der international bekanntesten Detektivfiguren. Mit dem Kriminalgenre beschäftigte sich der englische Schriftsteller aber auch in dem 1902 publizierten Essay „A Defence of Detective Stories“.

Abb.: iStock.com/-zlaki-
Fritz Freund (1859–1936): Schneeballschlacht (Wikimedia Commons)
Fritz Freund (1859–1936): Schneeballschlacht

SCHNEEBALLSCHLACHTEN

Schlachtenszenen gehören zu jenen Motiven, die in der bildenden Kunst relativ häufig zu finden sind – und das gilt auch für Schneeballschlachten.
Diese gelten im Allgemeinen als fröhliches Wintervergnügen – allerdings wird das von den während der „Schlacht“ Attackierten durchaus nicht immer so empfunden.

BÜCHERLIEBE

Bücher über Bücher füllen schon Bibliotheken. Und doch begibt sich immer wieder jemand auf „Eine Bilderreise in die Welt des Lesens“ – ganz gemäß dem Untertitel des Bandes „Bücherliebe“ aus dem Münchner Kunth-Verlag. Diese Reise in die Welt des Lesens führt – oder besser: entführt – primär einmal in eine Bilderwelt.

Shakespeare and Company, Paris ©Picture Alliance Dumont Bildarchiv Frank Heuer Laif
Ausschnitt aus Gustav Klimts Porträt von Adele Bloch-Bauer,1907 (Neue Galerie, New York)

GUSTAV KLIMT INTERIEURS

Der Frage, für welches Umfeld Gustav Klimt seine Werke schuf, geht der renommierte Kunsthistoriker und Wien-um-1900-Experte Tobias G. Natter in einer neuen Publikation nach und hat dafür auch entsprechendes Fotomaterial ausfindig gemacht.

Die Themen der Flaneurin:

Headerbild: Teatro Farnese, Parma (Foto: B. Denscher)

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