MONATSBILDER JULI
Sucht man in Museen und Kunstsammlungen nach Bildern, die den Monat Juli symbolisieren, dann fällt auf, dass in vielen Werken Feldarbeiten und vor allem die Heuernte zum Thema gemacht werden. Es waren und sind dies für die Jahreszeit typische bäuerliche Tätigkeiten. Und es ist bezeichnend, dass der Juli nicht nur in manchen älteren deutschen Texten „Heumonat“ genannt wird, sondern dass sich dieser Name auch in anderen Sprachen findet, etwa im Finnischen als „Heinäkuu“ oder im Niederländischen als „Hooimaand“.










ÜBER 25 BRÜCKEN UM DIE WELT
Der Sachbuchautor Gavin Francis, der in der Nähe der schottischen „Forth Rail Bridge“ aufgewachsen ist, erinnert sich: „Ich schaute vom Fenster aus zu, wie die Unterseite des Zugs aus der Erde flog und in einen Wald aus rotem Stahl glitt“. Dieses Zitat zeigt, mit wie viel Gefühl sich Francis dem Thema seines den Brücken gewidmeten Buchs nähert.
„EIN ALTES, ECHT ENGLISCHES VERGNÜGEN“
Der Ursprung des modernen Fußballsports liegt – darin ist man sich in Fach- und Fankreisen einig – in England. Dort formierten sich Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem im militärischen Bereich sowie an Schulen und Colleges die ersten Fußballmannschaften.
WIEDERGELESEN: „ZWISCHEN NEUN UND NEUN“ VON LEO PERUTZ
Leo Perutz war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein erster ganz großer Erfolg war „Zwischen neun und neun“, ein ebenso spannender wie unterhaltsamer Wiener Großstadtroman.
GELESEN UND WIEDERGELESEN
DER NEUE ROMANTISCHE GARTEN
Der Band „Der neue romantische Garten“, ausgezeichnet mit dem „European Garden Book Award 2026“, bringt Garten-Inspirationen aus England.
UNTERWEGS
BRAUTSUPPE UND BILLARD IM KAFFEEHAUS
Marmortischchen, Thonetstühle, Zeitungstische und insgesamt ein historistischer Ausstattungsstil – das sei, laut UNESCO-Kulturerbeverzeichnis, typisch für das Wiener Kaffeehaus. Einst gehörte unbedingt auch ein Billardtisch dazu.
AUF DEN HUND GEKOMMEN
Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund.
EINE DER SCHÖNSTEN BIBLIOTHEKEN DER WELT
Wenn es um die schönsten Bibliotheken geht, ob in Europa oder auch weltweit, dann ist jene im Kloster Wiblingen häufig in den Top-Listen zu finden.
BRIEFE SCHREIBEN
Der handgeschriebene Brief ist im digitalen Zeitalter zur Seltenheit geworden. Über Jahrhunderte aber war er das wichtigste Medium schriftlicher Kommunikation. Seinen einst so hohen Stellenwert dokumentieren auch die vielen Gemälde, in denen Menschen, die Briefe schreiben oder lesen, zu sehen sind.
CANALETTO & BELLOTTO
Leuchtende Klarheit und theatralisches Flair, das ist es, was die Schönheit der Gemälde der beiden Maler Canaletto und Bellotto ausmacht: „Die Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert sind mehr als nur unmittelbare, nahezu fotografische Abbilder der Realität, es sind sorgfältig konstruierte Bildschöpfungen“, schreibt dazu Mateusz Mayer, Kurator der aktuellen Ausstellung des Wiener Kunsthistorischen Museums.
CHARLOTTE ANDRI-HAMPEL: „UNSTREITIG EIN EMINENTES TALENT“
„Es ist lohnend, bei einem Gange durch die Stadt sich einmal nur die Rauchfänge anzusehen. Ihre Mannigfaltigkeit ist überraschend.“ So leitete die Malerin und Grafikerin Charlotte Andri-Hampel jenen originellen Beitrag ein, den sie im September 1900 in „Ver sacrum“, der Zeitschrift der Wiener Secession, publizierte.
Die Themen der Flaneurin: