MASKEN

„Jeder schafft sich so, wie er es kann, eine Maske – es ist die äußere Maske. Denn im Inneren befindet sich eine andere, die oft nicht mit der äußeren übereinstimmt. Und nichts ist wahr! Ja, wahr ist das Meer, wahr der Berg; wahr ist der Stein; wahr ein Grashalm; aber der Mensch? Ohne es zu wollen, ohne es zu wissen, ist der Mensch immer so maskiert, wie er, in gutem Glauben, zu sein meint:  schön, gut, anmutig, großzügig, unglücklich, usw., usw. Und das bringt einen zum Lachen, wenn man darüber nachdenkt.“
Aus: Luigi Pirandello, L’umorismo (Der Humor), Essay, 1908.

Studie für die Wandmalereien im „Maskensaal“ des Schlosses von Ceský Krumlov (Krumau, Tschechien), entstanden um 1748. Vermutlich stammt die Studie vom Architekten des Saales, Andreas Altomonte, ausgeführt wurden die Fresken von Josef Lederer (The Metropolitan Museum of Art, New York. Public Domain).

Studie für die Wandmalereien im „Maskensaal“ des Schlosses von Ceský Krumlov (Krumau, Tschechien), entstanden um 1748.
Vermutlich stammt die Studie vom Architekten des Saales, Andreas Altomonte, ausgeführt wurden die Fresken von Josef Lederer.

„WUTHERING HEIGHTS“ UND EMILY BRONTË

Drei Frauen schrieben im beginnenden neunzehnten Jahrhundert in England Weltliteratur. Emily Brontë, Autorin des vor Kurzem als Film herausgekommenen Romans „Wuthering Heights“, ist eine von ihnen.

Motiv aus einem Plakat für ein Sportartikelgeschäft, Entwurf von Franz Griessler, 1928

KUNSTSCHNEE ANNO SCHNEE

1927 wurde in Berlin die weltweit erste große Indoor-Skianlage errichtet. Als Basis fürs Wintersportvergnügen diente eine Mischung aus Waschsoda, Sägespänen und Wasser, darüber pulverisierter Glimmer und eine Sprühlösung aus Soda und Seife.

„RINGSUM AUF DEM EISE

Georg Emanuel Opiz: Der Eislaufplatz beim Stubentor (1805)

SCHLITTENFAHRT UND RODELPARTIE

Wilhelm Amrhein: Detail aus dem Plakat „Winter in Engelberg“. 1905

MONATSBILD FEBRUAR

Februar ist nicht nur der kürzeste Monat des Jahres, sondern auch ein Radiomonat. Denn am 13. Februar steht der 2012 von der UNESCO eingeführte „Welttag des Radios“ im Kalender.
Aus der Frühzeit des Mediums stammt das um 1930 vom Wiener Grafikdesigner Hans Neumann geschaffene Werbeplakat für Radiogeräte der Firma Telefunken.

WIEN – EINE STADT VERÄNDERT SICH

Der Untertitel des Buches „Wien – Eine Stadt verändert sich“ lautet „Die Donaumetropole und ihre Baustellen“ und gibt damit schon die Richtung der Veränderung vor. Gleich in ihrer Einleitung verweisen die Autoren darauf, dass wir es bei der Baustelle mit einem Bild des Wandels zu tun haben.

E.T.A. HOFFMANN – „DER UNERREICHTE MEISTER DES UNHEIMLICHEN“

Der vor 250 Jahren, am 24. Januar 1776, geborene E.T.A. Hoffmann war Dichter, Musiker und Zeichner. Er war ein Multitalent, das in Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ selbst zur Kunstfigur wurde; er war Jurist, Beamter – und ein scharfzüngiger Kritiker von Obrigkeitsstaat und Untertanengesinnung.

Bildmontage unter Verwendung des Aquarells „Ballonfahrt über Wien“ von Jakob Alt (Wien Museum CC BY 4.0) und der Grafik „Figure de la Barque inventée en 1709 par Laurent de Gusman“ (gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France)

MISSGLÜCKTE LANDUNG AUF DEM STEPHANSDOM?

Die Sache sorgte für Aufsehen: Eine plötzliche Windböe habe, so hieß es, ein Luftschiff beim Landeanflug in Wien gegen den Stephansdom getrieben. Dort habe es sich im Turm verfangen, von wo sich der Aeronaut nur mit Mühe herunterretten konnte. Doch war es wirklich so gewesen?

SCHNEEBALLSCHLACHTEN

Schlachtenszenen gehören zu jenen Motiven, die in der bildenden Kunst relativ häufig zu finden sind – und das gilt auch für Schneeballschlachten. Diese gelten im Allgemeinen als fröhliches Wintervergnügen – allerdings wird das von den während der „Schlacht“ Attackierten durchaus nicht immer so empfunden.

John Morgan (1822–1885): Snowballing, 1865 (Wikimedia Commons)
Abb.: iStock by Getty Images/lilkar

WARUM FREUT SICH DER SCHNEEKÖNIG?

Die Redensart wird gerne verwendet: „Sich freuen wie ein Schneekönig“. Doch wer ist dieser Schneekönig? Und warum freut er sich so sehr?

ALEXANDRE DUMASʼ „WÖRTERBUCH DER KOCHKUNST“

Alexandre Dumas der Ältere ist im deutschen Sprachraum vor allem durch „Die drei Musketiere“ und „Der Graf von Monte Christo“ bekannt. Doch er war nicht nur ein sehr produktiver Autor, der zahlreiche weitere Romane und eine Reihe von Theaterstücken verfasste, sondern auch ein passionierter Koch und Gourmet.

Clara Peeters: Stillleben

LONDON: DAS „V&A EAST STOREHOUSE“

Kaum ein Museum kann alle Objekte, die es besitzt, gleichzeitig zeigen, und so muss vieles ins Depot, der Öffentlichkeit nicht zugänglich, und manches bleibt dann dort auf „Nimmerwiedersehen“. Dass es auch anders geht, beweist das Londoner Victoria & Albert Museum mit seinem „V&A East Storehouse“.

GEORGE SPRATTS BIZARRES UNIVERSUM

Eine Frauenfigur, zusammengesetzt aus Gemälden, ein Mann mit einem Körper aus Apothekenzubehör, eine Frau bestehend aus Büchern. Geschaffen hat diese bizarren Wesen der englische Künstler und Arzt George Spratt.

FRANKENSTEIN IN INGOLSTADT

Der Roman vom Wissenschaftler Frankenstein und dem von ihm geschaffenen Monster ist eine der berühmtesten Horrorgeschichten der Weltliteratur. Warum aber wählte die Autorin, Mary Shelley, das bayerische Ingolstadt als jenen Ort, an dem Frankenstein sein unheilvolles Experiment durchführt?

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