MARSEILLE
Die zweitgrößte Stadt Frankreichs wartet mit dem ganz besonderen Charme des Südens auf und liegt noch dazu am Meer. Erste Eindrücke überwältigen, sei es der alte Hafen, das Viertel Le Panier oder die futuristische Façade Maritime.
BRAUTSUPPE UND BILLARD IM KAFFEEHAUS
Marmortischchen, Thonetstühle, Zeitungstische und insgesamt ein historistischer Ausstattungsstil – das sei, laut UNESCO-Kulturerbeverzeichnis, typisch für das Wiener Kaffeehaus. Einst gehörte unbedingt auch ein Billardtisch dazu.
UNTERWEGS
MONATSBILD MAI
Das Gemälde „Blühende Apfelbäume“, entstanden 1906, ist typisch für das Schaffen von Olga Wisinger-Florian. In vielen Bildern der Künstlerin, die eine der bedeutendsten österreichischen Malerinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts war, sind die jahreszeitlichen Veränderungen in der Natur ein zentrales Thema.
EINE DER SCHÖNSTEN BIBLIOTHEKEN DER WELT
Wenn es um die schönsten Bibliotheken geht, ob in Europa oder auch weltweit, dann ist jene im Kloster Wiblingen häufig in den Top-Listen zu finden.
AUF DEN HUND GEKOMMEN
Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund.
EGON ERWIN KISCH: DER RASENDE REPORTER
Zwei Bücher sind in diesen Tagen erschienen, die sich mit dem Werk des Schriftstellers und Journalist Egon Erwin Kisch (1885-1948) befassen.
CANALETTO & BELLOTTO
Leuchtende Klarheit und theatralisches Flair, das ist es, was die Schönheit der Gemälde der beiden Maler Canaletto und Bellotto ausmacht: „Die Stadtansichten aus dem 18. Jahrhundert sind mehr als nur unmittelbare, nahezu fotografische Abbilder der Realität, es sind sorgfältig konstruierte Bildschöpfungen“, schreibt dazu Mateusz Mayer, Kurator der aktuellen Ausstellung des Wiener Kunsthistorischen Museums.
BRIEFE SCHREIBEN
Der handgeschriebene Brief ist im digitalen Zeitalter zur Seltenheit geworden. Über Jahrhunderte aber war er das wichtigste Medium schriftlicher Kommunikation. Seinen einst so hohen Stellenwert dokumentieren auch die vielen Gemälde, in denen Menschen, die Briefe schreiben oder lesen, zu sehen sind.
CHARLOTTE ANDRI-HAMPEL: „UNSTREITIG EIN EMINENTES TALENT“
„Es ist lohnend, bei einem Gange durch die Stadt sich einmal nur die Rauchfänge anzusehen. Ihre Mannigfaltigkeit ist überraschend.“ So leitete die Malerin und Grafikerin Charlotte Andri-Hampel jenen originellen Beitrag ein, den sie im September 1900 in „Ver sacrum“, der Zeitschrift der Wiener Secession, publizierte.
DAS WILDE EUROPA
Mit einem emphatischen Vorwort leitet der französische Biologe Gilles Boeuf den Band „Das wilde Europa“ ein: In Europa gebe es eine ganze Reihe von „bemerkenswerten Naturschutzgebieten“, die es zu schützen und zu respektieren gelte, da sie „für unser Überleben unerlässlich sind“.
„WUTHERING HEIGHTS“ UND EMILY BRONTË
Drei Frauen schrieben im beginnenden neunzehnten Jahrhundert in England Weltliteratur. Emily Brontë, Autorin des vor Kurzem als Film herausgekommenen Romans „Wuthering Heights“, ist eine von ihnen.
Die Themen der Flaneurin: