DIE CHOLMONDELEY LADIES

Es ist ein seltsam faszinierendes und auch ein wenig irritierendes Gemälde, das da in einem der Säle der Londoner „Tate Britain“ hängt: Abgebildet sind zwei Frauen, die, luxuriös bekleidet, nebeneinander in einem Bett sitzen, jede von ihnen hält ein in ein prunkvolles, rotes Tuch gehülltes Kleinkind in den Armen. Die Szene wirkt starr, ohne jegliche Emotion.

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MARY MOSER

George Romney: Porträt von Mary Moser (Ausschnitt), um 1770. National Portrait Gallery, London (Foto: B. Denscher)

Mary Moser war früh künstlerisch erfolgreich: Sie war erst 14, als ihr von der renommierten „Society of Artists of Great Britain“ ein Preis für eines ihrer Gemälde verliehen wurde. Ihre künstlerische Ausbildung hatte sie von ihrem Vater erhalten, einem aus der Schweiz stammenden Goldschmied, Emailleur und Medailleur, der ab den 1730er Jahren in London tätig war.

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