NATUR

Foto © Anton Nedoma

DIE ROSSKASTANIE: VIEL MEHR ALS NUR EIN SCHATTENSPENDER

Die Rosskastanie: im Frühjahr beeindruckt sie durch ihre großen, kerzenförmigen Blüten, im Herbst liefert sie mit ihren kugeligen, braunglänzenden Samen ein beliebtes Bastelmaterial – und das ganze Jahr über dient sie als Waschmittel.

Apfelblüte (Foto: Jörg Hempel / Wikimedia Creative Commons)

DIE FASZINATION DER OBSTGÄRTEN

Obstgärten sind für Bernd Brunner eine Bühne. Der Berliner Kulturwissenschaftler versteht sie als eine Bühne, „auf der jeweils ein bestimmtes Verhältnis von Obstbäumen und Gärtner in Szene gesetzt wird.“

Der sogenannte „Beutelwolf“ oder „Tasmanische Tiger“ zeigt zwar in seiner Körperform und seinem Skelett eine starke Ähnlichkeit mit Hunden und Wölfen, ist jedoch enger mit den Kängurus und Wombats verwandt. „Die Geschichte dieses einzigartigen Tiers gehört allerdings zu den traurigsten in der gesamten Zoologie: Aufgrund der aggressiven Bejagung durch weiße Siedler wurde der Beutelwolf im frühen 20. Jahrhundert wahrscheinlich ausgerottet“ (David Bainbridge). Abb. aus dem zwischen 1845 und 1863 publizierten, mehrbändigen Werk „The Mammals of Australia“ von John Gould.

DIE VIELFALT DER TIERWELT

Immer schon wollten die Menschen Ordnung in die Vielfalt der Tierwelt bringen. Zunächst ging es dabei vor allem ums Überleben und um Fragen wie etwa: Welche Tiere sind gefährlich, welche können gezähmt werden, welche geben Nahrung, welche liefern Material für Kleidung?

Ausschnitt aus dem Cover des Buches „Sentient. What animals reveal about our senses” von Jackie Higgins

UNGEAHNTE WEITEN DES GESPÜRS

Zu welchen, außergewöhnlichen Leistungen die Sinnesorgane vieler Tiere in der Lage sind, darüber berichtet das neue Buch von Jackie Higgins: „Sentient. What animals reveal about our senses“. Dabei nimmt uns die Autorin mit auf eine Erkundung darüber, wie wir die Welt um uns herum spüren, sehen, hören, schmecken oder tasten.

Ausschnitt aus dem Cover des Buches: John Burns, The Kinfolk Garden. Mit Natur leben. Knesebeck Verlag

THE KINFOLK GARDEN: MIT NATUR LEBEN

Was alles Garten sein kann! Wir, die über eine kleine Rasenfläche gehen und uns – je nach Jahreszeit – an Flieder, Rhododendren, Rosen und Hortensien erfreuen, uns bleibt beim Buch „The Kinfolk Garden“ der Mund offen. Der Autor, John Burns, zeigt da, auf wie viele Arten man mit Natur leben kann.

Nachtigall. Abbildung aus dem Band „Pasta für Nachtigallen“

PASTA FÜR NACHTIGALLEN…

Wenn sich die Gefiederten rundum schon lautstark bemerkbar machen, soll auch hierorts von ihnen und von einigen Büchern über sie die Rede sein. Eines davon heißt „Pasta für Nachtigallen“ und ist ein Handbuch über Vogelpflege aus dem 17. Jahrhundert, das mit den originalen kolorierten Vogelzeichnungen von damals illustriert ist.

Aus dem Buch „Wildes Wien“: Brombeeren bei der Otto-Wagner-Kirche am Steinhof

„WILDES WIEN“

Das „wilde Wien“ der Alexandra Maria Rath ist hauptsächlich grün, dazwischen sind Primelgelb, Veilchenlila, Bärlauchblütenweiß und viele andere Farben gestreut. Und: dieses „wilde Wien“ ist immer essbar.

Numidische Tanne, Abbildung aus der Zeitschrift „Flore des serres et des jardins de l’Europe“, Bd. 17. Hg. Louis van Houtte, Gent 1845

O TANNENBAUM? O TANNENBAUM!

Was eine Tanne ist, meint man zu wissen – und allenthalben erklingt zur Weihnachtszeit das so populäre Lied „O Tannenbaum“. Daher ist man wohl irritiert, wenn man liest, dass gerade dieser Baum zwar sehr geschätzt werde, aber dennoch weitgehend unbekannt sei.

Foto: © Peter Trimming, Wikimedia Commons

FÜCHSE: SCHEU UND SCHLAU

„Wie hat es der Rotfuchs, ein Wildtier, das sich vorzeiten in unberührten Wäldern entwickelt hat, geschafft, sich derart erfolgreich an die moderne Welt anzupassen?“

DIE ZEDER: HOCHGESCHÄTZT UND VIELGEPRIESEN

Wohl kaum einem anderen Baum kommt seit Jahrhunderten und Jahrtausenden eine derart hohe Wertschätzung zu wie der Zeder. Schon in einer der weltweit ältesten schriftlich überlieferten Dichtungen, dem vor rund viertausend Jahren entstandenen altbabylonischen Gilgamesch-Epos, ist ein Zedernwald ein zentraler Schauplatz

DIE WÜRDIGUNG DES BISONS

In riesigen Herden bevölkerten die Bisons einst die Prärien im Norden des amerikanischen Kontinents. Man schätzt, dass ihre Bestände bis ins 18. Jahrhundert bei 30 bis 50 Millionen Tieren lagen. Mit der zunehmenden weißen Besiedlung des Landes aber setzte eine intensive Bejagung ein.

Frederic Edwin Church: A Donkey (1853). Cooper-Hewitt Smithsonian Design Museum, New York

„ALS SANFTMÜTIGER KÖNIG UNSCHLAGBAR“

Der Esel gilt als störrisch, und sein Name ist in vielen Sprachen ein Synonym für Dummheit. Damit aber wird dem Tier, das seit Jahrtausenden ein zuverlässiger Gefährte des Menschen ist, bitter unrecht getan.

Waldimpressionen. Alle Fotos: K. Holzer

„DAS WORT FÜR WELT IST WALD“

Es ist eine eigenartige und vielfältige Mischung von Büchern, die sich hier zum Thema „Der Wald und die Bäume“ ergeben hat, es scheint nämlich, als ob dieses Thema wieder einmal ganz stark in den Blickpunkt der Menschen gerückt werde.

WIEDERENTDECKUNG EINES NATURHEILMITTELS

Honig ist gut, Essig ist gut. Aber Honig mit Essig? Ist noch besser, meint Gabriela Nedoma. Denn das Gemisch – Oxymel genannt – ist ein altbewährtes Naturheilmittel. Der Begriff Oxymel stammt aus dem Griechischen: „oxy“ bedeutet „sauer“ und „mel“ kommt von „méli“, dem Wort für „Honig“.

Die Themen der Flaneurin: