THE BIG APPLE
Ob dies- oder jenseits des Atlantiks: „The Big Apple“ war in den späten 1930er Jahren häufig Thema in Zeitungen und Magazinen. Allerdings ging es dabei weder um New York noch um Obst – sondern um einen Tanz
Ob dies- oder jenseits des Atlantiks: „The Big Apple“ war in den späten 1930er Jahren häufig Thema in Zeitungen und Magazinen. Allerdings ging es dabei weder um New York noch um Obst – sondern um einen Tanz
An einem Sommertag, irgendwann in den 1660er Jahren, saß Isaac Newton in einem Garten, beobachtete, wie ein Apfel von einem Baum fiel – und erkannte so, wie durch einen Geistesblitz, das Gesetz der Schwerkraft. Es ist dies eine der bekanntesten Anekdoten aus der Wissenschaftsgeschichte.
Eine ganz besondere Beziehung zu Äpfeln hatte der Schriftsteller Friedrich Schiller.
Stets soll er etliche Exemplare, die schon zu faulen begannen, in der Schublade seines Schreibtisches aufbewahrt haben.
ÄPFEL IM SCHREIBTISCH Mehr dazu...
Wer sich in aller Ruhe der Faszination der vor fast 1000 Jahren geschaffenen Bildwelten des „Teppichs von Bayeux“ widmen möchte, dem empfiehlt sich eine Reise zum dänischen „Børglum Kloster“. Denn dort gibt es die berühmte Tapisserie in der weltweit einzigen originalgetreuen Kopie zu sehen.
DER TEPPICH VON BAYEUX – (FAST) ORIGINAL Mehr dazu...
Nicht schwimmen zu können sei ebenso sehr ein Zeichen grober Unbildung wie nicht lesen zu können. Dieser Ansicht war man im antiken Rom – und die Feststellung „neque litteras didicit nec natare“ (jemand habe „weder die Buchstaben noch zu schwimmen erlernt“) war ein gebräuchliches abschätziges Urteil.
SCHWIMM-GESCHICHTEN Mehr dazu...
Marmortischchen, auf denen der Kaffee serviert wird, Thonetstühle, Zeitungstische und ein historistischer Ausstattungsstil – das sei, laut UNESCO-Kulturerbeverzeichnis, typisch für das Wiener Kaffeehaus. Einst gehörte unbedingt auch ein Billardtisch dazu.
BRAUTSUPPE UND BILLARD IM KAFFEEHAUS Mehr dazu...
Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund. Kein Wunder: immerhin war er das allererste Tier, das domestiziert wurde, und diese jahrtausendealte, enge Einbindung in das soziale ebenso wie in das emotionale Umfeld der Menschen spiegelt sich in einer Vielzahl von sprachlichen Bildern.
AUF DEN HUND GEKOMMEN Mehr dazu...
Der Untertitel des Buches „Wien – Eine Stadt verändert sich“ lautet „Die Donaumetropole und ihre Baustellen“ und gibt damit schon die Richtung der Veränderung vor. Gleich in ihrer Einleitung verweisen die Autoren darauf, dass wir es bei der Baustelle mit einem Bild des Wandels zu tun haben.
WIEN – EINE STADT VERÄNDERT SICH Mehr dazu...
Die Sache sorgte für Aufsehen: Eine plötzliche Windböe habe, so hieß es, ein Luftschiff beim Landeanflug in Wien gegen den Stephansdom getrieben. Dort habe es sich im Turm verfangen, von wo sich der Aeronaut nur mit Mühe und mit einiger Beschädigung des Turmes herunterretten konnte. Doch stimmte das, was da auf einem Flugblatt zu lesen war?
MISSGLÜCKTE LANDUNG AUF DEM STEPHANSDOM? Mehr dazu...
Für alle Bibliophilen gibt es im Kloster des Wiener Mechitharistenordens sehr viel Interessantes zu sehen – vor allem die umfangreiche Bibliothek, die für ihre uralten Handschriften berühmt ist.
BUCHSCHÄTZE IM KLOSTER Mehr dazu...
Von A wie Apfelbaum bis Z wie Zuckerbäckerei: Das Alphabet zu kennen ist eine jener Grundkompetenzen, deren Erwerb in vielen Teilen der Welt am Beginn des schulischen Lernens steht.
DIE BUNTE WELT DER FIBELN Mehr dazu...
Es gibt Biografien, die machen sprachlos. Einfach deswegen, weil man sich nicht vorstellen kann, wie manche Menschen in der Lage sind, mit anscheinend unerschöpflicher Energie Taten zu setzen, die nicht dem eigenen Wohl dienen, sondern einzig und allein dem Wohlergehen der Allgemeinheit – so wie Lina Morgenstern.
LINA MORGENSTERN: GESCHICHTE EINER REBELLIN Mehr dazu...
Die Geschichte des Fahrrades als Individualverkehrsmittel begann Mitte des 19. Jahrhunderts – und war zunächst ausschließlich Männersache.
FAHRRAD UND EMANZIPATION Mehr dazu...
Die weltweit erste große Indoor-Skianlage wurde 1927 in Berlin errichtet, und als Basis fürs Wintersportvergnügen diente eine Mischung aus Waschsoda, Sägespänen und Wasser, darüber pulverisierter Glimmer und eine Sprühlösung aus Soda und Seife.
KUNSTSCHNEE ANNO SCHNEE Mehr dazu...
Es ist ein eigenartiges Bild: Ein Kopf mit Narrenkappe, dessen Gesicht eine Weltkarte bildet. Gefertigt wurde der Kupferstich um 1590 vermutlich in Antwerpen. Wer das Bild geschaffen hat, ist unklar – und es stellt sich die Frage, was mit dieser Darstellung ausgedrückt werden sollte.
DIE WELT UNTER DER NARRENKAPPE Mehr dazu...
Immer wieder wird bei entsprechenden Problem- oder Notlagen nach Ersatzstoffen gesucht – so auch im späten 18. Jahrhundert. Da wurde in einem kleinen, 1798 in Hannover publizierten Büchlein ausführlich beschrieben, wie und wodurch Kaffee und Tee zu ersetzen wären.
KAFFEE UND TEE: ERSATZMITTEL, SURROGATE, SUBSTITUTE Mehr dazu...
Es ist eine der am häufigsten reproduzierten Fotografien der Geschichte: Jene Aufnahme der Erde, die 1972 während des „Apollo 17“-Fluges zum Mond gemacht wurde. Und es ist ein Bild, das so manches über die vielfältigen Bedeutungen der Himmelsrichtungen aussagt.
„FOUR POINTS OF THE COMPASS” – VON NORD UND OST, SÜD UND WEST Mehr dazu...
Der Niederländer Adwin de Kluyver, geboren 1968, promovierte als Historiker über die Kulturgeschichte der Polreisen und des Heldentums. Das hat er nun auch zum Thema seines Buches „Niemandsland. Eine antarktische Entdeckungsreise“ gemacht. Es ist ein Werk, in dem die Geschichte von Antarktika anhand historischer Schlüsselfiguren skizziert wird.
EINE ANTARKTISCHE ENTDECKUNGSREISE Mehr dazu...
Berühmt wurde der Wiener Journalist und Schriftsteller Max Winter (1870–1937) mit seinen Sozialreportagen. Bemerkenswert ist aber auch sein einziger Roman, der eine Utopie des Jahres 2025 aus der Sicht der 1920er Jahre darstellt.
VOR 100 JAHREN: EIN BLICK IN DAS JAHR 2025 Mehr dazu...
Ja, es gibt schon jede Menge Bücher über den Semmering, so viele, dass man sie auch als ausgewiesener Fan nicht alle kennt. Doch Danielle Spera fand als Herausgeberin der aktuellsten Publikation einen ganz speziellen Zugang.
STAMMGÄSTE AM SEMMERING Mehr dazu...
Die „Wegbereiterin“ Katti Lanner war eine international gefeierte Ballerina, eine erfolgreiche Choreografin und hochangesehene Tanzpädagogin, sie galt als die „Königin des Londoner Balletts“ und war so bekannt, dass sie sogar im „Ulysses“ von James Joyce erwähnt wird.
„KATTI LANNER WAS A TRAILBLAZER“ Mehr dazu...
„Eine Unzahl von Schlittschuhläufern, jung und alt, gering und vornehm, (…) alles bunt und quer durcheinander, des Sonntags gleich nach Tische. Ringsum auf dem Eise selbst, an des Hafens Rändern, oben auf der Brücke: alles voll Zuschauer, denn es war ein amüsantes Schauspiel“. So beschrieb der Schriftsteller Franz Gräffer jenes bunte Treiben auf dem Eislaufplatz beim Wiener Stubentor, das der Maler Georg Emanuel Opiz 1805 bildlich festgehalten hatte.
EISLAUF: „DIESE GENUSSVOLLE, STÄRKENDE UND EDLE KUNST“ Mehr dazu...
Das Städtchen Mnichovo Hradiště, rund sechzig Kilometer nordöstlich von Prag gelegen, könnte man auf den ersten Blick für nicht allzu bedeutsam halten. Doch das wäre ein Irrtum.
MNICHOVO HRADIŠTĚ – ODER: „SO SCHREIBT MAN GESCHICHTE“ Mehr dazu...
Ein Blick zurück – auf den ersten Wiener Opernball. Die Veranstaltung, die am 11. Dezember 1877 im damals noch recht neuen, 1869 eröffneten Opernhaus an der Ringstraße stattfand, hieß offiziell „Hofopern-Soirée“
VON HOFOPERN-SOIRÉEN UND MASKEN-REDOUTEN Mehr dazu...