GESCHICHTE & GESCHICHTEN

Georg Emanuel Opiz: Der Eislaufplatz beim Stubentor (1805)

EISLAUF: „DIESE GENUSSVOLLE, STÄRKENDE UND EDLE KUNST“

„Eine Unzahl von Schlittschuhläufern, jung und alt, gering und vornehm, (…) alles bunt und quer durcheinander, des Sonntags gleich nach Tische. Ringsum auf dem Eise selbst, an des Hafens Rändern, oben auf der Brücke: alles voll Zuschauer, denn es war ein amüsantes Schauspiel“. So beschrieb der Schriftsteller Franz Gräffer jenes bunte Treiben auf dem Eislaufplatz beim Wiener Stubentor, das der Maler Georg Emanuel Opiz 1805 bildlich festgehalten hatte.

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Detail aus dem Plakat „Swim for Health“ der Cleveland Division of Health. 1940 (Library of Congress)

SCHWIMM-GESCHICHTEN

Nicht schwimmen zu können sei ebenso sehr ein Zeichen grober Unbildung wie nicht lesen zu können. Dieser Ansicht war man im antiken Rom – und die Feststellung „neque litteras didicit nec natare“ (jemand habe „weder die Buchstaben noch zu schwimmen erlernt“) war ein gebräuchliches abschätziges Urteil.

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Tischtelefon mit Wählscheibe, Solothurn, 1939. © Historisches Museum Basel, Foto: Andreas Niemz

AUSSER GEBRAUCH

„In den Dingen manifestiert sich der Wandel des Alltagslebens. Das Auftreten von Objekten mit neuen Funktionen und Formen ist ebenso kennzeichnend wie ihr Verschwinden.“

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Motiv aus einem Plakat für ein Sportartikelgeschäft, Entwurf von Franz Griessler, 1928

KUNSTSCHNEE ANNO SCHNEE

Die weltweit erste große Indoor-Skianlage wurde 1927 in Berlin errichtet, und als Basis fürs Wintersportvergnügen diente eine Mischung aus Waschsoda, Sägespänen und Wasser, darüber pulverisierter Glimmer und eine Sprühlösung aus Soda und Seife.

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Reliefplastik im Dom von Freising, die, wie die Inschrift besagt, Beatrix von Burgund darstellen soll (Foto: GFreihalter / Wikimedia Commons)

DIE KÖNIGIN DES KAISERS

Die Braut war höchstens 16, der Bräutigam um rund 20 Jahre älter. Doch das war damals, Mitte des 12. Jahrhunderts, nichts Ungewöhnliches. Außergewöhnlich aber scheint der Einfluss gewesen zu sein, den die junge Frau in der Folge auf ihren Ehemann hatte. Denn der war immerhin der Kaiser: Friedrich I., genannt Barbarossa. Die Hochzeit fand am 17. Juni 1156 in Würzburg statt, und die Braut war Béatrice de Bourgogne.

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Wilhelm Amrhein: Detail aus dem Plakat „Winter in Engelberg“. 1905

SCHLITTENFAHRT UND RODELPARTIE

Der Schlitten ist ebenso eines der ältesten Transportmittel der Welt wie auch ein modernes Wettkampfsportgerät, er diente im Lauf seiner Geschichte nicht nur schwerer Alltagsarbeit, sondern auch luxuriöser Repräsentation, und er gehört seit Langem und bis heute ins fixe Repertoire des winterlichen Freizeitvergnügens.

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Niklas Meldemann (Verleger), Hans Sebald Beham (Holzschneider): Rundansicht der Stadt Wien zur Zeit der Ersten Türkenbelagerung 1529/1530, Wien Museum (Ausschnitt)

LEBEN IM MITTELALTER

Wer sich für das Mittelalter und wer sich für Wien interessiert, wird diese Neuerscheinung überaus spannend finden. Peter Csendes und Ferdinand Opll, zwei ausgewiesene Experten ihres Faches, lassen darin rund 700 Jahre europäischer Geschichte lebendig werden.

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Die Themen der Flaneurin:
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