Malerei

MARY MOSER – AN DIE WAND VERBANNT

Mary Moser, die am 27. Oktober 1744 in London geboren wurde, war sehr früh künstlerisch erfolgreich: Sie war erst 14, als ihr von der renommierten „Society of Artists of Great Britain“ ein Preis für eines ihrer Gemälde verliehen wurde.

Olga Wisinger-Florian: Frühstück in Karlsbad, 1895. Wikimedia Commons

EIN BESUCH BEI OLGA WISINGER-FLORIAN

Olga Wisinger-Florian (1844–1926) gehörte zu den bedeutendsten bildenden Künstlerinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Im Zuge der intensivierten Bemühungen um eine gendergerechte Kunstgeschichtsschreibung fand ihr Werk in den vergangenen Jahren wieder verstärkte Beachtung.

Anita Rée, Selbstbildnis, 1930, Ausschnitt (Alle Abbildungen: Wikimedia Commons). 

WIEDERENTDECKT: DIE MALERIN ANITA RÉE

Tiefe Melancholie spricht aus dem 1930 entstandenen Selbstporträt von Anita Rée. Sie wirkt traurig, enttäuscht, hoffnungslos – und doch war sie, als das Bild entstand, am Höhepunkt ihrer Karriere. Die Malerin fand mit ihren von der zeitgenössischen Avantgarde geprägten Werken nicht nur in Deutschland viel Beachtung und Anerkennung, sondern sie war auch international erfolgreich.

Gunter Damisch: Graulochpilzcollage (Ausschnitt), Foto: Günter König

GUNTER DAMISCH: HERZORT AUGFELD

Der österreichische Maler und Plastiker Gunter Damisch (1958–2016) gehörte zu den sogenannten „Neuen Wilden“, also zu jener Gruppe von Künstlern, die seit Ende der 1970er Jahre hauptsächlich in Deutschland und Österreich tätig waren und sind.

Raffael, Detail aus dem Gemälde „Sixtinische Madonna“. Alle Abbildungen: Wikipedia

DAS PHÄNOMEN RAFFAEL

Das Datum seiner Geburt – irgendwann im Frühjahr 1483 in Urbino – steht nicht so genau fest. Doch als der Maler und Architekt Raffaello Santi am 6. April 1520 in Rom starb, wurde dies europaweit betrauert.

DAS GEHEIMNIS DER CHOLMONDELEY LADIES

Es ist ein seltsam faszinierendes und auch ein wenig irritierendes Gemälde, das da in einem der Säle der Londoner „Tate Britain“ hängt: Abgebildet sind zwei Frauen, die, luxuriös bekleidet, nebeneinander in einem Bett sitzen, jede von ihnen hält ein in ein prunkvolles, rotes Tuch gehülltes Kleinkind in den Armen.

Die Themen der Flaneurin: