Mode

EINST GROSS IN MODE: DER MUFF

Der Muff sei im Winter „das Wichtigste, Wesentlichste und Entscheidendste“ der Eleganz der Dame, schrieb 1912 die „Neue Freie Presse“. Heute ist der einstige Modehit fast vergessen…

Awa Meité, Baumwoll-Ensemble, getragen von Fadima Konate. Haar und Make-up: Awa Meité Design. Ausschnitt. © Coralie Coco

MODE AUS AFRIKA

So wie in den 1980ern japanische Designer*innen für Aufsehen sorgten, so erhebt sich nun in Afrika „eine überschäumende Kreativität mit starker Kraft und einzigartiger Stimme.“

ZUGEKNÖPFT

Jene Weste, die sich einst der französische König Ludwig XIV. anfertigen ließ, muss wohl ein beachtliches Gewicht gehabt haben. Denn immerhin war sie mit nicht weniger als 816 Knöpfen aus Edelsteinen und 1826 Diamantknöpfen bestückt.

Jacometto Veneziano: Porträt eines jungen Mannes. 1480 (Metropolitan Museum of Art, New York)

HAARIGE SACHEN

Kaum etwas prägt das Aussehen sosehr wie die Frisur, kaum etwas kann es so stark verändern wie ein Haarschnitt. Kein Wunder, dass „Haariges“ auch in vielen Redewendungen und sprachlichen Bildern zu finden ist.

Ausschnitt aus dem Vorspann zu einem Stummfilm aus dem Jahr 1912 (Library of Congress, Washington)

„DIE LEIDIGE THEATERHUTFRAGE“

Eine aus heutiger Sicht kuriose und durchaus komisch wirkende Diskussion wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit einiger Emphase auf den Kulturseiten der Tageszeitungen geführt. Es ging um „die leidige Theaterhutfrage“, die bald auch zur „Kinohutfrage“ wurde.

Jupp Wiertz, Plakat (Ausschnitt), 1937

„RED LIPSTICK“

Heutzutage ist der Lippenstift das weltweit populärste aller Schminkprodukte. Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende aber wurde das Rot-Färben der Lippen immer wieder unterschiedlich bewertet, wobei der Bogen von selbstverständlicher Akzeptanz bis zu vehementer Ablehnung reicht.

Die Themen der Flaneurin: