Geschichte

Burg Jagsthausen

DIE HEIMAT DES GÖTZ VON BERLICHINGEN

Das Original-Götzzitat-Fenster wird man in Jagsthausen vergeblich suchen, in Anlehnung an Goethes Schauspiel aber wird die Burg, die immer noch im Besitz der Familie Berlichingen ist, heutzutage meist Götzenburg genannt. Und im Burgmuseum befinden sich auch die beiden „Eisernen Hände“, die für Götz von Berlichingen angefertigt worden waren, nachdem er während einer Schlacht eine Hand verloren hatte.

Reliefplastik im Dom von Freising, die, wie die Inschrift besagt, Beatrix von Burgund darstellen soll (Foto: GFreihalter / Wikimedia Commons)

DIE KÖNIGIN DES KAISERS

Die Braut war höchstens 16, der Bräutigam um rund 20 Jahre älter. Doch das war damals, Mitte des 12. Jahrhunderts, nichts Ungewöhnliches. Außergewöhnlich aber scheint der Einfluss gewesen zu sein, den die junge Frau in der Folge auf ihren Ehemann hatte. Denn der war immerhin der Kaiser: Friedrich I., genannt Barbarossa. Die Hochzeit fand am 17. Juni 1156 in Würzburg statt, und die Braut war Béatrice de Bourgogne.

Niklas Meldemann (Verleger), Hans Sebald Beham (Holzschneider): Rundansicht der Stadt Wien zur Zeit der Ersten Türkenbelagerung 1529/1530, Wien Museum (Ausschnitt)

LEBEN IM MITTELALTER

Wer sich für das Mittelalter und wer sich für Wien interessiert, wird diese Neuerscheinung überaus spannend finden. Peter Csendes und Ferdinand Opll, zwei ausgewiesene Experten ihres Faches, lassen darin rund 700 Jahre europäischer Geschichte lebendig werden.

Der englische Gelehrte John Dee (1527–1608 oder 1609), eine der Figuren aus dem Roman „Die Sprache des Lichts“

„DIE SPRACHE DES LICHTS“

Aus diesem Roman ließe sich ein actionreicher Film machen. Denn die Geschichte, die sich Katharina Kramer ausgedacht hat, ist überaus spannend: Da sind Spitzel und Spione unterwegs, es gilt Geheimnisse zu enträtseln und Codes zu knacken.

Albert Lynch: Jeanne d’Arc. Titelblatt von „Figaro Illustré“, 1.4.1903 (Ausschnitt)

„JEANNE D’ARC. SEHERIN, KRIEGERIN, HEILIGE“

Sie ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte, gilt in Frankreich als nationale Identifikationsfigur, wird als Heldin und Heilige verehrt und immer wieder auch für unterschiedliche politische Zwecke vereinnahmt.

MIT JOSEPH ROTH IM „HEANZENLAND“

Für eine Artikelserie bereiste Joseph Roth 1919 jene Region südöstlich von Wien, die bis zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie ein Teil Ungarns gewesen war und um deren staatliche Zugehörigkeit es dann heftige Auseinandersetzungen gab.

Ausschnitt aus dem Cover von „Das außergewöhnliche Leben eines Dienstmädchens namens PETITE, besser bekannt als Madame Tussaud“

MADAME TUSSAUD: EINE SELFMADE-KARRIEREFRAU

Madame Tussauds Wachsfigurenmuseum ist weltbekannt – aber wer war Madame Tussaud? Eine Antwort darauf gibt der britische Schriftsteller Edward Carey mit seinem Buch „Das außergewöhnliche Leben eines Dienstmädchens namens PETITE, besser bekannt als Madame Tussaud“.

Detail aus: Debenne, Entwurf für einen Leuchtturm, um 1815 (Metropolitan Museum of Art, New York)

LEUCHTTÜRME – WÄCHTER DER SEE

Es begann spektakulär: Denn immerhin gilt der vermutlich allererste Leuchtturm, der Pharos von Alexandria, errichtet um 280 v. Chr. an der ägyptischen Mittelmeerküste, als eines der sieben Weltwunder der Antike.

Nikolai Michailowitsch Karamsin porträtiert von Alexei Wenezianow, 1828, Ausschnitt.

„BRIEFE EINES REISENDEN RUSSEN“

Im Mai 1789 brach der damals 22jährige russische Gutsbesitzerssohn Nikolai Karamsin von Moskau aus zu einer Reise auf, die ihn im Verlauf der folgenden sechzehn Monate quer durch Deutschland, in die Schweiz, nach Frankreich und nach England führte.

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